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Praxis · 4 Min. Lesezeit

Unterweisungen richtig durchführen und dokumentieren

Wann, wie oft und wie? Was eine gute Unterweisung ausmacht – und wie Sie sie nachweisen.

Wann muss unterwiesen werden?

Vor Beginn der Tätigkeit, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, bei neuen Arbeitsmitteln oder Verfahren – und danach regelmäßig, mindestens einmal im Jahr. Jugendliche werden halbjährlich unterwiesen.

Was macht eine gute Unterweisung aus?

Sie bezieht sich auf den konkreten Arbeitsplatz, stammt aus der Gefährdungsbeurteilung und wird so erklärt, dass sie verstanden wird – notfalls in der Muttersprache. Verständnisfragen am Ende zeigen, ob die Botschaft angekommen ist.

Online oder vor Ort?

Online-Unterweisungen sind zulässig, wenn sie arbeitsplatzbezogen sind, das Verständnis geprüft wird und Rückfragen möglich sind. Praktische Anteile – etwa das Anlegen eines Auffanggurts – gehören weiter vor Ort.

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